Iran - Sehenswürdigkeiten



Iran ist ein interessantes Land mit einer beeindruckenden Kultur. Der Iran hat seinen Besuchern eine große Anzahl der verschiedensten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zu bieten. So sollte man sich auf keinen Fall die Stadt Isfahan entgehen lassen. Die Stadt ist die größte des Landes.
Isfahan ist das populärste Reiseziel unter Irantouristen. Da die Stadt eine bedeutende Geschichte hinter sich hat gibt es einige historische Gebäude zu sehen. Auch die Landschaft um die Stadt ist einfach beeindruckend.

Ebenfalls einen Besuch wert ist Mashhad. Mashhad war früher einer der wichtigsten Handelsposten an der Seidenstraße und zählt heute zu den wichtigsten heiligen Stätten des Islams. Da Mashhad die zweitgrößte Stadt des Landes ist, gibt es dementsprechend viele Sehenswürdigkeiten zu sehen, wie das Imam Rea.

Man sollte aber auch Raqsh Rostam gesehen haben. Die Stadt ist eine unvergessliche Nekropole in der Nähe von Shiraz. Von hier aus kann man eine hervorragende Tour in die Totenstadt unternehmen.

Etwas Besonderes ist Persepolis, von den Einheimischen auch Naqsh Jamshid genannt. Diese architektonische Meisterleistung stammt ca. aus dem Jahre 518 vor Christus. Der Grundstein des Bauwerkes wurde unter König Darius dem Großen begonnen. Der damalige Herrscher entschied sich für ägyptische Handwerker, die er alleine für sein extravagantes Bauwerk nach Persien kommen ließ.
Auch die Nachfolger Darius des Großen wollten sich in diesem Bauwerk verewigen und nahmen an Persepolis noch einige weitere bauliche Veränderungen und Erweiterungen vor. So wuchs die Anlage über 150 Jahren regelmäßig an.
Erst als Alexander der Große im Jahr 330 vor Christus im Anmarsch war, wurden die ständigen Baumaßnahmen an Persepolis beendet und die Stadt wurde sich selber überlassen, nach dem Alexander die Stadt brandschatzen ließ.
Obwohl heute nur noch die Ruinen der damals prachtvollen Stadt stehen, gehört die Stadt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Ebenfalls einen Besuch wert ist das Qom. Das Qom ist einer der heiligen Städte der Shia und wird nicht nur verehrt wegen der vielen Gräber der persischen Könige, sondern wegen auch wegen der vielen Gräber schiitischer Heiliger. Daher ist Qom eines der bedeutendsten Wahlfahrtsorte des Irans. Das Highlight der Sehenswürdigkeiten der Stadt ist die Grabmoschee, welche im Jahr 1600 entstanden ist.
Die Moschee beinhaltet den Schrein von Fateme-ye Masume, der Schwester des achten Imam Ali ar-Rida.

Gartenliebhaber sollten sich Schiraz nicht entgehen lassen. Die Stadt gehört zu den fünftgrößten Städten des Landes und ist vor allem für ihre besondere Gartenarchitektur bekannt. Daher wird die Stadt auch oft Garten des Irans genannt.

Die Stadt Shush ist eine der wichtigsten elamitischen Städte des Landes. Sie ist im dritten Jahrtausend vor Christus entstanden. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Susas ist das Grab des Propheten Danien, der von den unterschiedlichen Glaubensgruppen, wie den Juden, Christen und Moslemen verehrt wird.

Etwas Ungewöhnliches gibt es in Teheran zu sehen. Hier könnte man meinen, dass es doch möglich wäre, dass die unterschiedlichen Glaubensgruppen nebeneinander leben könnten. Hier stehen verschiedene Moscheen, Kirchen und sogar Synagogen friedlich als Nachbarn zusammen. Ebenso leben in der Stadt völlig unterschiedlicher Völker von Armeniern, Kurden bis hin zu Juden. Daher wird Teheran auch oft die Stadt der zweiundsiebzig Nationen genannt.

Auch über vergangene Religionen des Landes kann man im Iran erfahren. So gibt es hier z. b. den zoroastrischen Tempel zu sehen. Der Tempel ist ein Überbleibsel des Zoroastrismus einer der damalig vorherrschenden Religion in Persien.
Es ist interessant sich mit dieser Religion näher zu beschäftigen, doch leider sind nicht viele Belege über diese Religion erhalten.

Iran hat auch noch einige andere Sakralbauten zu bieten, wie die Shahid-Motahari-Moschee in Teheran, die Blaue Moschee aus dem Jahre 1465 in Tabriz, der Seleucid-Tempel-Artemis in Kangavar usw.

Isfahan hat noch eine weitere Besonderheit zu bieten und zwar die Dreiunddreissig-Bogenbrücke. Die Brücke gilt auch als Wahrzeichen der Stadt.
Sehenswert ist auch die Zitadelle von Shiraz, die vor langer Zeit der Regierungssitz von Karim Khan Zand war. Weiteres sehenswertes sind die Korantor in Shiraz, die Kaiserbrücke in Shuster, die Gartenanlage in Yazd und der Khomenei-Platz.

Iran hat noch viele interessante Museen zu bieten, wie das Nationalmuseum, das Rea-Abbasi-Msuem oder das Nationale Juwelenmuseum.

 

Remo Nemitz

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