Tiflis in Georgien



Tiflis

Die Hauptstadt Georgiens
Die Hauptstadt Georgiens „Tiflis“ hat eine sehr lange Geschichte, die bis ins vierte Jahrhundert zurückgeht. Durch zwei Fakten war Tiflis schon über Jahre ein interessanter Ort. Zum einen die heißen, mineralhaltigen Schwefelquellen im Gebiet von Tiflis, welche für die Gesundheit der Bewohner sorgt. Zum anderen die strategisch hervorragende Lage der Stadt.

Im Lauf der Jahrhunderte wurde Tiflis mehrmals erobert, zerstört und wieder aufgebaut. Die georgische Stadt hat eine Fläche von 350 Quadratkilometer, etwa eine Million Menschen leben in Tiflis.

Sehenswürdigkeiten in Tiflis
Fernsehturm: Der Fernsehturm von Tiflis hat eine Höhe von 274 Metern und befindet sich auf dem Gipfel des Bergs „Matazminda“. Der Turm ist schon von Weitem erkennbar und ist das Wahrzeichen Tiflis.

Narikala-Festung: Die Festung stammt aus dem vierten Jahrhundert und ist in einem hervorragenden Zustand. Ab dem fünften Jahrhundert residierten hier die georgianischen Könige. Früher reichten hier die Stadt bis hin zur Kura und waren die Begrenzung für die Stadt. Die Festungsmauern sind begehbar. Von dort oben hat man einen herrlichen Blick über die Stat, die Berge des Kaukasus und den Flusslauf der Kura.

Das Rathaus von Tiflis:
Das Rathaus der georgischen Stadt steht am Freiheitsplatz im Herzen Tiflis. Das Gebäude hat eine eher etwas ungewöhnlichere Farbe und zwar ist es grünweiß gestreift. Das Rathaus wurde gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts von dem deutschen Architekten Peter Stern errichtet.

Museenliebhaber werden von Tiflis begeistert sein, da es hier eine ganze Reihe Museen zu entdecken gibt.

Museum für Stadtgeschichte: Das beeindruckende historische Stadtmuseum ist seit den achtziger Jahren in einer alten Karawanserei untergebracht. Im Museum kann man anhand von mehr als 50.000 Exponaten alles über die Stadtgeschichte erfahren.

Simon-Dschanaschia-Museum: Das Museum ist das ethnografische und historische Nationalmuseum der Stadt. Hier kann man Dokumente und Fundstücke aus der georgischen und kaukasischen Geschichte bestaunen. Die beeindruckenden Exponate stammen aus der Zeit zwischen der Steinzeit und reichen bis in die Gegenwart.

Weitere Museen in Tiflis sind das staatliche georgianische Kunstmuseum und das staatliche Museum für Theater, Film und Musik.

Die schönen Künste muss man bei einem Urlaub in Tiflis nicht vernachlässigen.

Gribojedow Theater für russisches Drama: Das Theater ist das bekannteste des Landes und entstand im Jahre 1845.

Staatliches Schota Rustaweli Theater: Das Theater stammt aus dem Jahre 1921 und ist das bedeutendste der Stadt.

Staatliches Sachari Paliaschwili Theater für Oper und Ballett:
Hier finden bereits seit 1851 die bekanntesten Oper- und Ballettaufführungen des Landes statt.

Des weiteren kann man eine Vielzahl historischer Sakralbauten in Tiflis bestaunen.

Antischißchati-Basilika: Die Kirche stammt aus dem sechsten Jahrhundert und ist die älteste der Stadt. Die in einem hervorragenden Zustand erhaltene Kirche gehört auch zu den ältesten des Landes.

Metechi-Kirche: Die Metechi-Kirche wurde im dreizehnten Jahrhundert errichtet und steht am Steilufer der Kura. Während Tiflis unter der Herrschaft der Sowjetunion stand, wurde das Gebäude als Theaterbühne genutzt. Erst 1988 wurde es an die georgisch-orthodoxe Kirche zurückgegeben.

Weitere Sakralbauten der georgischen Stadt sind die sunnitische Moschee und die Zionikirche.

Auch Grünanlagen muss man bei einem Besuch Tiflis nicht missen. Auf dem Berg Mtazminda befindet sich seit den dreißiger Jahren ein beeindruckender Stadtpark. Egal, ob Einheimische oder Touristen, von beiden Gruppen wird der Park gerne besucht. Zu seinen Attraktionen zählen die Drahtseilbahn und eine Schwebebahn.

 

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